Marokko-Reisen & Marokko-Rundreisen

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wolfgangbuetefuer wolfgangbuetefuer schrieb am 5. April 2019 um 12:08:
Vielen Dank Familie Beyer. Die Tipps werden noch genauer gestaltet. Abdul ist manchmal zu scheu, er hat gute Landeskenntnisse. Aber auch hier wird nachgebessert.
Rüdiger + Ulrike Beyer Rüdiger + Ulrike Beyer aus Bobenheim schrieb am 5. April 2019 um 11:16:
Nach problemloser Reiseplanung und Reservierung über HORA waren wir mit 3 Köpfen vom 22.3.-2.4. 2019 in den Königsstädten, im Hohen Atlas und auf der Straße der Kasbahs in Südmarokko unterwegs. Ein erlebnisreiches Programm, das zum ersten Kennenlernen des Landes hervorragend abgestimmt war! Jeder Tag überraschte mit neuen Highlights! Mitunter ist Reiseerfahrung von Vorteil, da man sich z.T. selbst organisieren muss; uns begleitete ein sehr zuverlässiger Fahrer (Abdull), der auf der Tour auch viel landeskundliches Wissen vermittelte, aber an manchen Stellen war man ohne nähere Hinweise auf die weitere Programmgestaltung auf sich alleine gestellt - ein Fahrer ist eben kein Reiseleiter. Die Riads lagen ausnahmslos in den fußläufigen Medinas der Städte, was zu einem ganz besonderen Erlebnis beigetragen hat. Die Lage war in fast allen Fällen perfekt gewählt. Allerdings machte dies den Gepäcktransport in einigen Fällen auch zur Herausforderung. Auch die Restaurant-Tipps waren recht wertvoll, könnten aber noch Hinweise auf die Lage der Lokale enthalten, damit man nach einem langen Reisetag nicht noch lange Anfahrten oder Wege zum Abendessen zurücklegen muss. Fazit: Das HORA-Reiseangebot in Marokko ist wirklich empfehlenswert!
wolfgangbuetefuer wolfgangbuetefuer schrieb am 15. März 2019 um 15:07:
Lieber Herr Blass. Danke für den Eintrag. Wir werden das Hotel in Afourer ab sofort wechseln. Wir bleiben jetzt in Beni-Mellal. Herzliche Grüße vom Hora-Team
Bernd Blass Bernd Blass aus 63897 Miltenberg schrieb am 15. März 2019 um 15:00:
Ich habe vom 28.02. - 06.03.2019 eine 8tägige Rundreise Königsstädte ab Marrakesch gebucht. In der Reisegruppe waren nur 3 Personen. Es war alles perfekt Organisiert. Der örtliche Reisebegleiter Herr Abdellah Chiboub war sehr pünktlich, höflich und zuverlässig, ein profunder Kenner des Landes. Er ging auf die Wünsche seiner Gäste ein. Auch der Tagesguide in Fes kann nur lobend erwähnt werden. Die reservierten Riads waren in optimaler Lage und durchweg sehr gut. Lediglich das 4 Sterne Hotel Chems Le Tazarkount in Afourer konnte nicht überzeugen. Die Anlage ist sehr groß und hat eine sehr schöne Außenanlage. Das Hotel selbst ist in die Jahre gekommen und die Zimmer sind abgewohnt. Fazit: eine Erlebnisreiche und sehr schöne Woche. Danke für die schöne Zeit. Bernd Blass
Martina und Jürgen Martina und Jürgen aus Meckenheim schrieb am 27. Januar 2019 um 19:32:
Wir haben die 8-tägige Rundreise Südmarokko vom 31.12. bis 06.01.2019 gemacht. Abdellah Chiboub war ein sehr liebenswerter Guide und ein sehr guter Fahrer. Er hat viel über Marokko, dessen Sehenswürdigkeiten, den Islam und die Veränderungen, die das Land in den letzten Jahren erfahren hat erzählt und alle Fragen ausführlich beantwortet. Die Unterkünfte waren fast alle sehr gut und die Abendessen immer sehr lecker! Die Nacht im Beduinenzelt war sehr kalt, wir würden es aber wieder so buchen da wir unter den vielen Decken nicht gefroren haben und der Ritt auf den Dromedaren durch die Wüste definitiv zu einem der Highlights des Urlaubs zählt. Durch eine Unachtsamkeit bin ich am letzten Tag der Rundreise unglücklich gestürzt. Abdellah hat sich sehr um uns gekümmert und unter anderem ein „TukTuk“ als Transportmittel zum Riad in Marrakeschs Altstadt besorgt. (In Deutschland hat sich herausgestellt, dass die Hand gebrochen war und operiert werden musste.) Trotzdem konnten wir die Verlängerung in Agadir genießen und der Souk dort hat uns besser gefallen als der in Marrakesch.
Familie Schwelti Familie Schwelti aus Schweiz schrieb am 23. Januar 2019 um 13:50:
Wir haben die 12 - Tages- Tour mit Hora Touristik gemacht. Nach der Reise haben wir in dem kleinen Ort Essaouira 3 Tage verlängert in der Villa Maroc. Die Reise war perfekt vorbereitet. Die Mitarbeiter von Hora haben sich vor der Reise viel Mühe gegeben, auch mit den Flügen die ja inklusive sind. Wir bekamen nonstop-Flüge, obwohl sie etwas teurer waren ohne Mehrpreis. In Marrakesch hatten nicht alle unserer Gruppe (8 Personen) das selbe Riad. Wir und die anderen waren sehr zufrieden. Wir hatten in der Wüste 1 Nacht im Zelt. Waren komfortabel, aber es war im Januar zu kalt nachts. Man hatte uns fairerweise vor der Buchung darauf hingewiesen und angeboten diese Nacht in der Nähe in einer Auberge zu nächtigen. Wir wollten aber unbedingt ins Zelt. Überhaupt war die Beratung vor der Reise sensationell. Unser Tipp. Lassen Sie sich vom Hora Chef beraten. Herr Bütefür kennt das Land vermutlich wie kein Anderer in der Schweizer-Reisebranche, wahrscheinlich auch in Deutschland. Bei ihm möchten wir uns speziell für seine Fürsorge bedanken.
Hoves Hoves aus Köln schrieb am 9. Januar 2019 um 11:57:
Wir waren über Silvester mit Herrn Ali 8 Tage in Marokko unterwegs und können nur gutes berichten Ali ist sehr umsichtig gefahren und seine Art uns das Land näher zu bringen hat uns sehr gefallen. Das Hotel Ryad Art Place ist überragend alle Unterkünfte waren sehr gut Die Nacht im Berberluxuszelt leider einfach viel zu kalt aber dafür kann der Veranstalter nichts Dies war unsere 4. Marokkoreise aber sicher die am besten organisierte! Danke an den Veranstalter und Ali
Regina Regina aus Schleswig-Holstein schrieb am 20. November 2018 um 20:31:
Kombinationstour Marrakesch/ Städtereise, Südmarokko und Königsstädte im November 2018 , Regina (57ملكة) aus Schleswig-Holstein und diverse andere Reiseteilnehmer Zuallererst mal: Hut ab, liebes HORA-Team! Das war wieder mal grandios! Aus „meiner“ Südmarokko-Tour entwickelte sich ein wunderschöner farbenfroher Orientteppich verschiedener Mitreisender mit unterschiedlichsten Bedürfnissen und Wünschen. Plötzlich war eine Freundin mit ihrer Schwester mit von der Partie, mangels Zeit gab es für die beiden Damen einen 4-tägigen Marrakesch-Besuch mit allem Drum und Dran- Wohnen im netten Riad Manissa, Stadtführung, stilvolles Essen im Dar Essalam, Verwöhnprogramm im Hammam, gemeinsame Abende auf der Terrasse meines persönlichen Lieblingslokals (schließlich gehöre ich dort längst zur Familie) mit direktem Blick auf den Jemma al Fnaa, Sonnenuntergang und Gebetsrufen der Muezzins aus 6 Minaretten rundherum. Schwägerin und Schwager packte ebenfalls die Reiselust - durch ein bisschen Hin-und Herschieben in den verschiedenen HORA-Reisen gelang es, ein tolles Programm zu entwickeln mit Marrakesch-Tour (s.o.), Südmarokko, Königsstädtetour und Essaouira-Aufenthalt in der wunderbar stilvollen Villa Maroc. Meinen persönlichen Drang nach Freiheit und Abenteuer konnte auch ich voll verwirklichen, indem ich mich mit dem Tuktuk kreuz und quer durch die Souks in Marrakesch brausen ließ , u.a. das „musee de la femme“ (klein, aber fein) besuchte und gemütlich durch die Medina und die Souks schlenderte. Während unserer Südmarokko- Rundfahrt, nun zu dritt, die äußerst zuvorkommend und aufmerksam Ibrahim begleitete, ergaben sich viele Gelegenheiten, meine Arabischkenntnisse in Souks, am Rande des Geschehens und hier und dort, zu erproben. Die Hauptbesichtigungspunkte kenne ich schon und so konnte ich auf eigene Faust immer wieder durch die Gegend streifen, während Ibrahim für Schwager und Schwägerin entweder ortskundige Führungen organisierte oder auch selber erklärte und begleitete. Wie gewohnt waren alle von HORA gebuchten Unterkünfte sehr geschmackvoll und einzigartig. Die zuvorkommenden und freundlichen Menschen im „Chez Pierre“ in den Bergen verwöhnten uns mit feinstem Essen, auch das Zeltcamp in Merzouga war tipptopp, toll die abendliche Trommelmusik am Lagerfeuer, unbeschreiblich schön der Sternenhimmel bei Neumond, wunderbar der morgendliche Sonnenaufgang in den leuchtend orangen Dünen, in denen sich viel mit Licht und Schatten spielen ließ und traumhafte Fotos entstanden. In Zagora logierten wir im Riad Lamane mit schönem angeschlossenen afrikanischen Park, auch das Dar Chmaa in Ouarzazate überzeugte durch seinen besonderen Flair, leckeres Essen und total nette Menschen. Für mich endete die „organisierte“ Tour dann nach einer Woche und hier bedanke ich mich noch mal ganz ausdrücklich bei Ibrahim, unserem Reisebegleiter, der es mit größtem Geschick und viel Geduld und Freundlichkeit geschafft hat, unterschiedlichste Bedürfnisse und Wünsche wahrzunehmen und uns so eine tolle Zeit ermöglicht hat, und weit über die Programmpunkte hinaus immer noch mal einen Abstecher in besondere Landschaften und zu interessanten kulturellen Höhepunkten einbrachte. Schwägerin und Schwager besuchten nun die Königsstädte (die ich schon kenne, siehe Gästebucheintrag November 2017). Auch meine Ferienwoche alleine in Essaouira in einer Ferienwohnung verlief völlig unproblematisch. Viele tolle Erlebnisse mit warmherzigen und humorvollen Menschen klingen sicher noch lange in mir nach. Im Winter werde ich dann bestimmt oft auf meinem winzigen farbenfrohen hoffentlich fliegenden Teppich sitzen und mich weit, weit weg träumen. Ich komme wieder, sicherlich mit HORA, denn die große Bereitschaft zu Flexibilität, ausgezeichnete Beratung und Geduld haben mich ein weiteres Mal überzeugt, ebenso die charmanten Begleiter in Marokko und die reibungslose und stets pünktliche !Abwicklung aller Transfers. Vielen Dank an das gesamte Teamشكرا بزاف
Petra und Ralf Pütz Petra und Ralf Pütz aus Würselen schrieb am 11. November 2018 um 22:17:
Marokko – Königsstädte und Hora-Touristik Bereits im Dezember 2017 beschloss ein Freundeskreis von neun Personen nochmals eine gemeinsame Tour zu initiieren: Wir entschlossen uns für eine von Hora-Touristik angebotene 7tägige Marokko-Rundreise, Ende Oktober 2018! Eine vollkommen richtige Entscheidung, die Kompetenz von Hora-Touristik in Anspruch zu nehmen: die zur Verfügung gestellten Riads versprühten orientalisches Flair, eine Episode aus 1001 Nacht, gepaart mit dem Lokalkolorit der jeweiligen Stadtführer. Ein Gruß zur Rechten, eine Hand zur Linken – es öffneten sich Türen, die für den „Einzeltouristen“ verschlossen geblieben wären. Fundiertes Wissen, den Spagat zwischen Altem und Modernen überwindend – eine realistische Einschätzung des modernen Marokko, verknüpft mit einer gewachsenen und gelebten Tradition, wurde auch durch den uns über die sieben Tage begleitenden Reiseführer Abdellah Abdull Chiboub – nicht nur während der „Überführungsetappen“ im Reisebus -, auch im Austausch bei Kaffee- und Ruhepausen, an die Hand gegeben. Herrn Chiboub ist es in überzeugendem Maße gelungen, die Idee einer gelungenen Rundreise, gepaart mit Elementen individueller Wünsche unter einen Hut zu bringen: hier waren spontane Besichtigungen von ländlichen Märkten genau so möglich, wie ausgefallene Pausenziele in den Blick zu nehmen. Ständig im mobilen Dialog mit den angestrebten Zielen standen die „Vorort-Führer“ direkt zur Verfügung, die Lastenträger warteten am Bus-Stop: Grandios und …Dank! Ein besonderer Dank gebührt aber auch dem leisen, zurückhaltenden Busfahrer: Halid hat durch seine ruhige und bedachte Fahrweise zu einem nicht geringen Teil zu dieser gelungenen Reise beigetragen. Eine Empfehlung an die Planer der Rundreise: Das heruntergewirtschaftete Mehrsternehotel „Chems Le Tazarkount“ in der Nähe von Beni Mellal passt nicht in den Kontext der Rundreise. Vielleicht hat´s auch an dem unfreundlichen und demotivierten Personal gelegen – wer weiß? Vielleicht einmal eine Unterkunft in Beni Mellal antesten! Danke…
Sabine aus Köln Sabine aus Köln aus 8 Tage Königsstädte ab Agadir schrieb am 29. Oktober 2018 um 23:04:
Die Rundreise war vom 16.10. - 23.10.18 zu Marokkos Königsstädten: Wir sind 2 Frauen, die gespannt waren, auf das Land und die Mitreißenden. Ich bin sehr beeindruckt von dem Land und von der Professionalität HORAs. Die Hotels und Riads waren sehr gut, ich habe mich überall wohl gefühlt. Unser Reisebegleiter Ali war Spitze. Er hat uns gut mit Informationen sowie kulinarischen Köstlichkeiten versorgt. Auch die Reiseführer in den Königsstädten haben uns gut durch die Gassen der Medinas geführt und viel Wissenswertes erzählt. Rundum eine sehr schöne und gelungene Rundreise.
Micha Micha aus Straubing schrieb am 20. Oktober 2018 um 12:49:
Rundreise zu Marrokos Königsstädten vom 22.09. bis 29.09.2018: Unsere Rundreise war von Hora-Touristik ausgezeichnet organisiert. In jeder der von uns besuchten Städte standen uns ortsansässige Führer zur Verfügung, die uns in hervorragender deutscher Sprache auch mit den vom Pauschaltourismus abweichenden Besonderheiten in ihren Heimatstädten bekannt machten. Die Unterkünfte in den Riads , in denen wir auf Wunsch mit sehr wohlschmeckenden, landestypischen Speisen bekocht wurden, waren wunderschön. Das etwas abgelebte 4-Sterne-Hotel in Beni Mellal fiel dagegen ziemlich ab. Unserem Fahrer und Reiseleiter Abdelkadr Sghir gebührt besonderer Dank: Geduldig und sicher lenkte er uns durch jedes Verkehrschaos, erfüllte alle unsere Wünsche nach besonderen Zielen und bewies auf den langen Fahrten sehr fundiertes und kenntnisreiches Wissen über Land und Leute, sodass uns nie langweilig wurde. Ein besonderes Highlight war der Umstand, dass wir in einer nur sechsköpfigen Reisegruppe unterwegs waren.
Claudia Claudia aus Essen schrieb am 27. Mai 2018 um 21:35:
Ich habe die 2-wöchige Rundreise vom 18.04. bis 02.05. gebucht. Die Abwicklung im Vorfeld der Reise über das HORA-Büro sowie die Beantwortung meiner Vorab-Fragen verliefen unkompliziert und reibungslos. In Marrakesch erfuhr ich zu meiner Überraschung, dass wir nur zu dritt sein würden, da zwei Mitreisende kurzfristig stornieren mussten. Ein Guide und ein für acht Personen ausgelegter Minibus zu dritt war ein absoluter Luxus, und ich finde es toll, dass die Reise trotz dieser sehr kleinen Gruppe wie geplant durchgeführt wurde. Unser Guide Ouali war unglaublich bemüht um uns, sehr liebensert, pünktlich und dazu ein ausgezeichneter Fahrer. Letzteres empfand ich vor allem in den Bergen mit den guten, aber teils schmalen Serpentinenstraßen und im chaotischen Stadtverkehr als äußerst beruhigend. Dadurch, dass Ouali schon seit über 20 Jahren Touristen begleitet, konnte er uns einiges darüber erzählen, wie sich Marokko in den beiden letzten Jahrzehnten gewandelt hat. Das fand ich neben den "üblichen" Informationen zu Sehenswürdigkeiten etc. besonders interessant. Zu dritt - und mit Ouali, der "alles mitgemacht" hat, waren wir für eine Gruppenreise ungewöhnlich flexibel - die Abfahrtszeit morgens legten wir abends vorher spontan fest, und Zeit für einen Kaffee zwischendrin gab's auf der Tour auch immer wieder 😉 Die Reihenfolge der Programmpunkte - zuerst die wuseligen Köngisstädte, dann die Natur und zum Schluss Essaouira als gemütliches Hafenstädtchen zum Ausklingen lassen - fand ich sehr gelungen und würde empfehlen, Marokko genau in dieser Reihenfolge zu erkunden. Meknes hätte ich nach Marrakesch (schön, mir waren die Souks und der Gauklerplatz jedoch zu touristisch), Rabat (schade, dass wir so wenig Zeit hatten) und Fes (faszinierende Stadt und entspannter als Marrakesch) nicht mehr sehen müssen, aber das ist natürlich eine Geschmacksfrage. Meine Tour Highlights waren auf jeden Fall die Wüste (ja, es war touristisch, aber das ändert nichts an der Farbenpracht der Dünen ;-)) und der Bummel durch Fes mit unserer wunderbaren lokalen Führerin Karima. Mit Ausnahme eines Riads war ich mit allen Unterkünften sehr zufrieden - geschmackvolle Zimmer, freundliches, engagiertes Personal und alles sehr sauber. Ganz oben auf meiner Hitliste war das "Dar Blues" in Boulmane. Eine Oase zum Wohlfühlen mit toller Küche und liebenswerten Betreibern. Überhaupt war ich begeistert von der Freundlichkeit der Marokkaner überall im Land. Wer Französisch spricht, sollte es einsetzen - es öffnet (noch mehr) Türen 😉 Insgesamt war es eine gelungene Reise, die ich empfehlen kann, mit jedoch einem Wermutstropfen. Ich habe mir die Küche vielseitiger und vor allem geschmacksintensiver vorgestellt. Wir haben ab und an - vor allem im Dar Blues (siehe oben) und auch im Riad Dar Chamaa in Ouarzazate - sehr gut und raffiniert zubereitet gegessen. Vieles andere war aber unglaublich fad und langweilig gewürzt. Wo bleiben die ganzen Gewürze, die man auf den Märkten sieht und riecht...? Da wir vorwiegend in Restaurants eingekehrt sind, in denen ausschließlich Touristen aßen, frage ich mich, ob für die Touristen "schlapper" gewürzt wird. Ouali hat meinen Wunsch nach von Einheimischen besuchten Restaurants nicht erfüllt mit der Begründung, er habe Angst, wir bekommen Magenprobleme, Durchfall und Co. Das kann ich grundsätzlich nachvollziehen, kenne es aber von anderen Reisen anders - in Indien oder Vietnam mit sicherlich ähnlichen, wenn nicht gar schlechteren hygienischen Rahmenbedingungen haben die lokalen Reiseführer einheimische Restaurants angesteuert, deren (Hygiene)standards sie kannten und ggf. zuerst in die Küche geguckt, bevor wir dort gegessen haben. Krank geworden bin ich nie. Dieser Teil Authentizität hat mir in Marokko gefehlt (auch atmosphärisch) und ich würde mich freuen, wenn die Guides in diesem Punkt mutiger werden, wenn die Reisegruppe sich das wünscht.
Albrecht und Stefanie Kämpf Albrecht und Stefanie Kämpf aus Tannenberg schrieb am 23. Mai 2018 um 17:15:
Wir hatten vom 28.04. bis 12.05. 2018 die zweiwöchige Rundreise gebucht und die Auswahl der Route fanden wir als sehr gut gewählt. Großer Dank gilt unseren Reiseleiters Abdellah Chiboub, der uns zu den vielseitigen Facetten des Landes wertvolle Informationen gab und mit Hingabe unsere sechsköpfige Gruppe begleitete. Während die Königsstädte, Casablanca und alle anderen Sehenswürdigkeiten dieser Tour uns sehr beeindruckten, so waren wir etwas enttäuscht von dem untypisch mit allem Komfort ausgestatteten Camp in der Sahara. Ein einfaches Nomadenzelt ohne elektr. Strom und Nasszelle im Zelt, ohne die touristische Animation Afrika, wäre sicherlich romantischer. Davon abgesehen war die Reise wirklich ein Highlight und können wir jeden bestens empfehlen und unser Dank gilt dem Hora Team einschließlich der Guides in den ausgewählten Städten.
C. Bara-Müller/H. Müller C. Bara-Müller/H. Müller aus Frankfurt am Main schrieb am 6. Mai 2018 um 01:10:
2-Wochen Rundreise 29.03.-12.04.2018 ab Marrakech. Puh, die Einreiseformalitäten am Flughafen Marrakech sind schon ganz schön zeitraubend, die Zöllner humorlos. Als wir endlich draußen sind, drehe ich erstmal 5 Runden bei den Abholern, der etwas versteckt in der Ecke steht und mit dem HORA-Schild wartet. Letztlich landen wir prima im Riad Manissa in der Altstadt unweit des Place Djemna el Fna. Die Managerin spricht prima Deutsch und ist sehr freundlich. Pfefferminztee zur Begrüßung. Wir haben ein schönes Zimmer und werden hierher zum Ende unserer Rundreise zurückkehren. Am 1. Abend essen wir auf dem trubeligen Gauklerplatz, wo die Essenshändler mit allerlei Versprechen des besten Essens und der günstigsten Preise um die Kunden buhlen. Am 2. Tag essen wir ruhiger im Riad ein landestypisches Menü als tajine. Die Besichtigungen in Marrakech laufen mit gut deutsch sprechender örtlicher Reiseleitung entspannt und mit interessanten Eindrücken. Ach ja vorweg: Ich war als Student vor ca. 30 Jahren bereits 2-mal in Marokko, einmal sogar als Reiseleiter zeltend und Einreise mit Bus und Fähre. Was würde ich wiedererkennen, was würde anders sein? Später dazu mehr. Ab dem 3. Tag bestand unsere Reisegruppe aus nur 3 Personen: meiner Frau und mir sowie Christina aus München. Unser Fahrer war fortan Abdul(lah), ich glaube aber nicht bereits genannter Abdul aus anderen Einträgen. Vielleicht aber doch. Abdul spricht ausreichend gut Deutsch, ist ambitioniert, kennt sich gut aus und will weiter lernen, um nicht nur als Fahrer zu fungieren. Zu viert fahren wir in einem Landrover und, na ja, man wächst ein bißchen zusammen. Bei einer Reifenpanne kommt Abdul ins Schwitzen, aber er wechselt das Rad letztlich meisterlich. Also zunächst Besichtigung der weiteren Königsstädte im Norden (über Casablanca mit Besichtigung der beeindruckenden Moschee) über Rabat, der römischen Ausgrabungsstätte Volubilis und Meknes nach Fès. In Volubilis gab es beeindruckend viele Störche zu bewundern. Fès erkannte ich im Gerberviertel wieder. Wir wurden dort kompetent durch die Gassen geführt, vielleicht ein bißchen viel in vorausgesuchte Läden/Kindergarten, wo es Geld abzudrücken galt. Dann der lange Ritt von Fès nach Erfouga am Erg Chebbi. Nach Abstimmung mit uns wählte Abdul eine "Abkürzung" durch das Gebirge am Rande des Hohen Atlas, die er seiner Aussage nach erstmals testen wollte. Es wurde abenteuerlich über unbefestigte Pisten mit atemberaubenden Aussichten. Da ich nicht schwindelfrei bin, musste ich auch bange Momente überstehen, aber es hat sich absolut gelohnt. In Merzouga überraschte uns ein komfortables Riad unweit der großen Sanddüne, die wir am folgenden Tag kamelreitend erkunden sollten. Ja ja, das Erg Chebbi. Es wirkt schon sehr touristisch, wenn dort Hunderte von Touris mit Kamelen zu den Dünen mit Sonnenuntergang gekarrt werden. Ich tauschte mich auf einer dieser Dünen mit einem portugiesischen Pärchen aus, der ihr auf dieser Düne einen Heiratsantrag machte. Wüstencamp. War alles ganz schön inszeniert, aber trotzdem beeindruckend. Auf nach Zagora, wo uns ein äußerst luxuriöses Riad erwartet. Wir erkunden ein bißchen die Oase auf einem Spaziergang. Ich will jetzt mal abkürzen: Ouarzarzate gab nicht viel her, das dort besuchte Filmstudiogelände empfand ich eher als Enttäuschung. Heruntergekommen, das Eintrittsgeld nicht wert. Über Ait Ben Haddou (anguckenswert) und Taroudannt (Hups, was gab es dort zu sehen? Aber ich glaube, es war nett dort!) nach Essaouira, wo wir 2 Nächte verbrachten. Ob es wirklich die schönste Stadt Marokkos ist, mag jeder für sich beurteilen. Aber es ist im Vergleich zu Marrakech oder Fès ruhiger und entspannter dort, die Händler sind nicht so aufdringlich. Und es ist eine Künstlerstadt, die selbst mich als Kunstbanausen angezogen hat, wir haben uns dort Bilder für zu Hause gekauft. In Essaouira hat uns Abdul übrigens verlassen, der für eine kurze Pause in seine Heimatstadt Agadir zurückreiste. Nach dem schönen Essaouira "back to the beginning" nach Marrakech. Dort ließen wir es nett ausklingen und wurden zuverlässig am folgenden Tag zum Flughafen gebracht. Ich möchte diese Reise nicht missen mit allem Komfort, die damit verbunden war. Ich habe sonst Reisen selbst organisiert, meine Frau und ich waren in den letzten Jahren eher zeltend unterwegs. Die Reise hatte ihren Preis, wobei auch die Nebenkosten nicht zu unterschätzen sind (Einkäufe, Trinkgelder). Alles Organisatorische hatte erstaunlich gut, wenn nicht sogar perfekt, geklappt, bis hin zum Handkarren-Gepäcktransfer in der Altstadt. Die Riads, in denen wir wohnten, waren gut, zum Teil luxuriös. Im Chéz Pierre in der Dadèsschlucht waren wir auch, wirklich ein Highlight. So, Schluss jetzt. HORA ist ein zuverlässiger Anbieter für diese Reise, organisatorisch hat alles bei uns geklappt, vor Ort glänzte man mit gut informierten vor Ort-Guides. In erstaunlich gutem Deutsch. Nicht ganz billig diese Reise, aber es hat sich für uns trotz einiger Kritikpunkte (Essen, Verkaufsshows, wohl nicht vermeidbare Massenanziehungspunkte) absolut gelohnt. Wer Marokko kennenlernen will, aber nicht mit 30 oder mehr Leuten in einem Bus durch die Gegend gekarrt werden will um in jeweils 30 Minuten die highlights zu erkunden, macht mit Buchung bei HORA nichts falsch. Wir staunen darüber, wie das Konzept von HORA mit 2-10 Leuten Reiseteilnehmern mit unterschiedlichen Startpunkten und Reiserouten überhaupt klappt. Toi toi toi!!
E.Weber/R.Schauecker E.Weber/R.Schauecker aus Stuttgart schrieb am 4. Mai 2018 um 11:14:
Rundreise vom 19.4.-2.5.2018 Pünktlich abgeholt und hervorragend betreut von Abdella der uns mit seinem großen Wissen (und gutem Deutsch)sein Land nahe gebracht hat. Es war für uns ein neues Land und wir haben sehr viel gesehen. Marrakech-Casablanca-Meknes- Fes- (Ifrane, ein wenig Schweiz, nicht zu vergessen)-Errachidia mit dem großen Stausee,-zur Wüste bei Merzouga. Dann die Weiterreise zu Todhra- und Dadesschlucht, Über Nacht bei "Chez Pierre" das war mit Essen und Allem ein Highlight. Weiter über Tarroudant, Agadir nach Essaouira.Insgesamt eine gelungene Reise! Leider war zum Schluss Riad Villa Maroc in Essaouira überbucht- unser geduldiger Abdella hat uns gerettet und gut untergebracht im Riad Raoud Rayhane (und betreut bis zum Abendessen) Ein rührend geduldiger und kompetenter Mensch! .Das Essen war nicht im Hause, sondern um mehrere Ecken in einem sehr einfachen Restaurant, es war dementsprechend und immer gleich, wir haben es am letzten Abend ausfallen lassen müssen. Pünktlich abgeholt zum Flughafen Marrakech. Stuttgart d. 4.5.2018
Regina Pommer Regina Pommer aus Schleswig-Holstein schrieb am 10. April 2018 um 10:34:
Landrover-Safari durch Marokko vom 18.03.-25.03.18 Regina (56) und Hans (62) aus Schleswig-Holstein Die Geländewagentour in die Wüste bei Mhamid habe ich vor 3 Jahren bereits mit unserem Sohn gemacht, und weil sie so toll war, muss nun mein Mann dabei sein. Wieder begleitet uns Ibrahim und ich weiß: Ibrahim, sein Geländewagen und die Wüste - da kann gar nix schief gehen! Ibrahim, der mit seinem Wagen eins zu sein scheint, bereitet uns eine unvergessliche Tour zu allen vorgesehenen Zielen, aber auch -häufig auf unbefestigten Pisten- zu den verborgenen Highlights. Er ermöglicht uns den Besuch zahlreicher Kasbahs, vergegenwärtigt uns im Berber-Museum uralte Zeremonien und Bräuche, wir besuchen im Nirgendwo einsam in Zelten und auch in Höhlen lebende Nomaden. Der Höhepunkt ist natürlich die Fahrt in die Wüste! „Windfinder“ (Wetterapp) kündigt Sturm für die Nacht an. Die angebotene Hotelübernachtung am Rande der Wüste lehnen wir ab - Schleswig-Holsteiner sind sturmerprobt und ich will zelten! Abenteuerlich rumpeln wir durch die Wüste - geführt von einem einheimischen komplett verschleierten jungen Mann, vorbei an riesigen Kamelherden, durch immer spärlicher werdende Vegetation, versandete Pisten, tolle Dünen - dankbar für Allradantrieb, gute Federung und großzügige Kopffreiheit zum Wagendach. Nach dem Begrüßungstee richten wir uns im Zelt gemütlich ein, spazieren noch durch die Dünen und bald gibt es leckeres Abendessen in einem festen Lehmbau. Pünktlich wie vorher gesagt bricht draußen dann die Hölle los! Lautes Geheule und Getöse, etwas scheppert auf dem Dach ( umkippende Solarpaneele), die Sicht ist weg, alles ist gelb, staunend beobachten wir, wie sich innen auf der Fensterbank die Sandberge immer höher türmen, gnadenlos begräbt der Sand auch im Raum Teppiche, bedeckt die Bänke, Tische, einfach alles, nahe am vom Wind abgewandten Eingang mehrere Zentimeter hoch! Unsere netten Gastgeber bieten uns an, im Lehmbau zu schlafen, von der Türöffnung so weit wie möglich entfernt. Da können wir tatsächlich nicht nein sagen, sturmerprobte Weicheier ... Immer wieder zieht es mich raus ins Getöse, Mund, Ohren und Nase durch meinen Cheche geschützt, grandios- die Hand vor den Augen kaum zu sehen, die ganze Welt flimmert und schwabbelt und wabert gelb durcheinander. 8 Stunden Sandsturm können extrem beeindruckend und lang sein! Wie durch Geisterhand stoppt der Sturm ebenso plötzlich wie er begonnen hat, und nachdem der Staub sich gelegt hat, präsentiert sich uns ein grandioser Sternenhimmel, der fast bis zum Horizont hinunter reicht. Eine Sternschnuppe, so riesig wie der Stern von Bethlehem auf naiv gestalteten Weihnachtspostkarten, lässt uns andächtig verstummen. Den fast explosionsartigen Sonnenaufgang erlebe ich Stunden später eingehüllt in fast flüssigen kühlen Sand und in meinen bodenlangen zeltartigen Mantel auf einer Düne, in einer unberührten neu gestalteten Wüstenlandschaft, klare, kalte Luft und Pastellfarben überall - das bleibt unvergesslich und macht süchtig! Unsere Tour geht bald weiter durch spektakuläre Landschaften, folgt abseits touristischer Pfade der alten Karawanenroute „Straße des Lebens“ - wegen des Salztransportes - aber auch „Straße des Todes“ - so genannt, weil dort unglaublich viele Menschen in der Kargheit, durch Unfälle und auch durch Streitereien und Stammesfehden ums Leben gekommen sind. Ein magisches Erlebnis ist der Besuch der Unterwelt - ein Mann mit Gaslaterne - vermutlich Aladin mit der Wunderlampe - führt uns durch ein Bergwerk, in dem verborgene (Salz-) Schätze schlummern, total beeindruckend! Alles in allem war auch diese Reise mit HORA wieder ein voller Erfolg. Sämtliche Herbergen, Riads und Unterkünfte waren wie gewohnt alle individuell und charmant, alles klappte zuverlässig, wir fühlten uns jederzeit sicher und gut begleitet und dennoch nicht gegängelt. Herzlichen Dank an das HORA-Team und besonders an Ibrahim, der keinerlei Mühen scheute, uns sein Land in seiner gigantischen Vielfältigkeit und Schönheit erleben zu lassen.
Marcella Marcella aus Rheinland schrieb am 25. März 2018 um 19:07:
Im März 2018 besucht ich zum ersten Mal Marokko. Bei der einwöchigen Südmarokkoreise von Marrakesch an den Rand der Wüste und zurück erlebten wir wunderschöne Landschaften und bekamen einen Einblick in Geschichte und Kultur dieses Landes, der neugierig auf weitere Besuche machte. Einen herzlichen Dank an unseren Reiseleiter und Fahrer Ibrahim, der uns Vieles zeigte, erklärte und immer dafür sorgte, dass wir eine angenehme Reise hatten!
Lutz und Silvia Meyer Lutz und Silvia Meyer aus Bernburg schrieb am 27. Dezember 2017 um 18:11:
Liebes HORA-Team, unsere Marokko-Rundreise vom 01. Oktober bis 12. Oktober 2017 werden wir lange in guter Erinnerung behalten. Das Reiseprogramm war eine gelungene Zusammenstellung, die die Vielfalt der Landschaft und Sehenswürdigkeiten Marokkos vermittelt hat. Die Übernachtungen und Verpflegung in den schönen Riads der Altstädte oder auch im Kasbah-Hotel Chez Pierre haben die Reise zu einem tollen Erlebnis gemacht. Das Ganze wurde abgerundet durch die entgegengebrachte Gastfreundschaft und die hohe Sachkunde der Guides vor Ort. Ganz besonderer Dank gilt aber unserem Reiseführer und Fahrer Adi. Durch sein Organisationstalent, sein Entgegenkommen bei besonderen Wünschen sowie dem unerschöpflichen Wissensschatz über sein Heimatland hat er zum besonderen Gelingen der Reise beigetragen. Für alle, die eine individuell gestaltete Reise mit ansprechendem Standard an Unterkünften und sachkundig vermittelten Informationen im Reiseland suchen, können wir das HORA-Team uneingeschränkt empfehlen.
Susanne Dürr Susanne Dürr aus Stuttgart schrieb am 13. Dezember 2017 um 14:56:
Sehr geehrter Herr Bütefür, unser 2-wöchiger Urlaub in Marokko vom 10.-24. Oktober 2017 hat uns sehr gut gefallen. Wir bedanken uns herzlich für die bestens organisierte Rund-Reise zu den Königsstädten. Ein besonderes Erlebnis waren die Übernachtungen in den schönen Riads inmitten der Medinas. Großes Lob für unseren Betreuer (im Hauptberuf!) und Fahrer (im Nebenberuf!) Adi, der uns jeden Wunsch von den Augen abgelesen hat und sehr viel Interessantes über sein schönes Land erzählt hat. Im RIU Tikida Beach in Agadir haben wir anschließend ein paar Tage Badeurlaub gemacht und uns dort sehr wohlgefühlt. Auch der Tagesausflug nach Taroudannt - natürlich mit Adi und seinem Sohn - hat sich wirklich gelohnt. Wir werden Ihr Unternehmen zu 100% wärmstens weiter empfehlen. Danke für die schöne Zeit in Marokko.
Regina, 56 Jahre alt Regina, 56 Jahre alt aus Schleswig-Holstein schrieb am 18. November 2017 um 11:56:
Rundreise zu Marokkos Königsstädten ab Marrakesch im Oktober 2017 Selber reisen - oder gereist werden? Das Reisefieber begleitet mich schon mein ganzes Leben und hat mich schon einen großen Teil unserer wunderbaren Erde erleben lassen. Warum dann eine organisierte Tour mit einem Reiseveranstalter? Das lässt sich ganz einfach beantworten: Gesundheitliche Gegebenheiten zwingen mich dazu, nicht mehr mit dem Rucksack ins Blaue hinein zu reisen.Und - ganz ehrlich - ein bisschen Luxus macht auch Spaß! Warum dann mit HORA-Tours? Der springende Punkt ist: die gebuchte Reise findet statt. Dafür kann ich gar nicht genug DANKE sagen! Ich kann in vielen Momenten die Freude des selber Reisens spüren, mich aber auch darauf verlassen, Unterstützung zu bekommen, wenn ich sie brauche - jederzeit, auch nach „Feierabend“. Ja, und es geht nach Marokko, in dieses zauberhafte Land - immer wieder gerne! Unterkünfte, Transfers, Essen, Organisation- geschenkt, da gibt es nix zu meckern. Es gibt noch eine Vielzahl anderer Gründe, die so nach und nach in meinen Reiseerinnerungen zu finden sein werden. Außer mir und meiner Freundin (beide ein bisschen über Mitte 50) bestand die Reisegruppe noch aus unserem Begleiter Ali, der uns in jeder Lebenslage gut behütete, uns jeden Wunsch von den Augen ablas und auch Wünsche erfüllte, die wir selbst im Traum nicht gehabt hätten. Unser „Bus“ war ein an die Gruppengröße angepasster PKW, der uns touristisch unauffällig überall hin brachte. Zuerst steht Marrakesch auf dem Programm. Schon auf dem Flughafen habe ich das Gefühl, vor lauter Wiedersehensfreude hüpfen zu müssen. Die Abholung vom Flughafen und der Transfer zum super zentral gelegenen Riad waren in gewohnter Weise perfekt organisiert, im Riad wurden wir nett empfangen und erhielten Informationen und Tipps.Uns zieht es zuerst mit aller Macht zum Jemaa al- Fna. Es ist unbeschreiblich, wenn zunächst die betörenden Flötenklänge nach einem letzten fast brausenden Finale mit der untergehenden Sonne verstummen, sich eine Ruhe, die man fast anfassen kann, über den Platz senkt, dann erklingen aus allen Minaretts rundherum die Muezzins , denen wir tief bewegt lauschen, anschließend flackern in 1001 goldenen Wunderlampen die Kerzen und der Geräuschpegel brandet wieder hoch, je später der Abend, desto lauter werden die Trommeln und umso eindringlicher werden gegrillte Köstlichkeiten, frisch gepresste Säfte, Waren aller Art, Henna-Tattoos für Hände und Füße und alle möglichen Gefälligkeiten, Zaubersprüche und Anderes an den Mann/ die Frau gebracht. Wir tauchen ab in dem Getummel auf dem Platz, in die Gassen des Basars und des Souks und genießen mit allen Sinnen die orientalische Vielfalt, genau deshalb sind wir dort. Am 2. Tag steht eine ausführliche Stadtführung mit einem sehr gebildeten und smarten einheimischen Stadtführer, der Marrakesch wie seine Westentasche kennt, auf dem Programm. In seinem Kielwasser erkunden wir mit allen Poren jede Menge Kultur pur, zu früher Stunde noch menschenleere Paläste mit phantastischen Ornamenten überall, die Morgensonne wirft wunderschönes farbiges Licht durch die zauberhaften vielfarbigen Glasfenster aus dem Iran in die Räume. Wir besuchen Gärten und Parks, schnuppern an exotisch duftenden Blumen und Blüten, beobachten Alltagsleben in den Gassen, schlendern über Märkte mit Gewürzen, Fleisch, Fisch, Gemüse, frischen Kräutern, Obst, Eselskarren mittendrin, Dingen des täglichen Bedarfs, wir erhalten Einblicke in die Strukturen der Stadt, das Leben der Menschen heute und gestern, der Reichen und der Armen.... Auf dem Jemaa können wir Schlangenbeschwörer, Wahrsager, Wasserverkäufer, Märchenerzähler bestaunen, Karren mit allen erdenklichen Waren beziehen langsam ihre Position.In den Souks sehen wir Handwerker bei ihrer Arbeit, auch eine interessante Führung durch eine Kräuterapotheke samt Arganölherstellung und selbst der berüchtigte Teppichhändler dürfen nicht fehlen. Abends genießen wir wieder auf eigene Faust das Leben auf dem Platz. Der Rauch frisch entfachter Grillfeuer beißt in Augen und Nase, eng aneinandergekuschelt sitzen wir später mit einheimischen Frauen auf einer kippeligen Bank und genießen Trommel-/ Tanz-/Theaterdarbietungen, gemeinsames Lachen verbindet und wir fühlen uns ganz wunderbar. Am 3. Tag geht es nach Casablanca.Von der Besichtigung der großen Moschee mit Führung sind wir ziemlich beeindruckt, Rick‘s Cafe sehen wir immerhin von außen, dann noch den grandiosen Platz Mohamed V. und schon geht es weiter nach Rabat mit ausführlicher Führung durch die dortigen Sehenswürdigkeiten mit einem ortskundigen Begleiter, der fröhlich und mitreißend eine Fülle von Informationen an die Frau/ en bringt, und uns doch überall Zeiten der Muße lässt und uns zum leckeren Minztee mit atemberaubendem Weitblick auf Flussmündung und Hafen einlädt. Am 4. Tag besichtigen wir außer Volubulis - einer gut erhaltenen und restaurierten Festungsanlage aus der römischen Antike - auch Meknes, wieder mit einem außerordentlich kompetenten, begeisterungsfähigen und netten einheimischen Führer, der längst vergangene Zeiten in den Speichergewölben und Pferdeställen in unserer Phantasie herauf beschwört und uns mit Händen und Füßen und Zeichnungen Stadtstrukturen und das Leben von früher und heute vergegenwärtigt. Der 5. Tag gehört Fes - was für eine Stadt!!! - mit über 9600 Gassen, zu unserer Stadtführung mit einem ganz charmanten humorvollen belesenen und mitreißendem Begleiter schüttet es aus Kübeln, was aber unsere Begeisterung wohlbehütet unter „gemieteten“ Regenschirmen kein bisschen einschränkt. Fes erscheint wenig touristisch und wir kommen aus dem Staunen nicht mehr raus. Backstuben dürfen wir besuchen, in denen das Brot der Frauen aus dem Viertel frisch gebacken wird, die unglaublichen Bottiche, in denen die Gerber bis zum Kinn verschwinden (ein bisschen frische Minze klemmt unter unseren Nasen, trotzdem tränen die Augen vom kräftigen Aroma, das in der Luft liegt) , das Färberviertel (Achtung, Farbpfützen!), eine Weberei, Töpferei, Keramikwerkstatt, Märkte mit (noch) lebendigen gackernden Hühnern, frischem Kamelfleisch und für uns etwas ungewohnten Zutaten auf dem Grill, Schnitzereien, Tischlereien, Schneider bei der Arbeit, herzerfrischendes Gelächter quillt aus dem Frauen-Hammam, der Platz mit den Kupferschmieden- und Hämmerern- einfach nur mittendrin stehen und der rhytmischen Musik, die durch das Arbeiten entsteht, zu lauschen ist schon eine Reise wert! - es ist wahrhaftig überwältigend, dabei haben wir nur 120 der Gassen besucht. Der 6. und 7. Tag dient schon der Rückreise über Beni Mellal durch zauberhafte Landschaften mit sprudelnden Salz-und Süßwasserquellen, Wäldern, Hochebenen im Nirgendwo, Nomaden mit ihren Ziegenherden, vorbei an Stauseen und durch das Atlasgebirge. Unterwegs scheut Ali keinerlei Umwege, um uns noch mehr Sehenswertes und Schönes zu zeigen. Auch den wild lebenden Berber- Affen statten wir einen Besuch ab und von der Art, wie sie zu Ali kommen und sich vertrauensvoll von ihm füttern lassen, kann man durchaus Rückschlüsse auf seinen gutmütigen, freundlichen und geduldigen Charakter ziehen. Am 7. Tag endet der organisierte Teil unserer Reise und eigentlich wollten wir noch viel in Marrakesch unternehmen, aber wir sind so erfüllt von den Erlebnissen der Woche, dass wir uns abends nur noch ein bisschen durch die Altstadt treiben lassen - nichts läuft uns weg, wir kommen ja wieder. Die anschließenden 4 Tage in Essaouira vergehen wie im Flug - der kräftige Wind weht uns um die Nase, an jeder Ecke gibt es Kunst und Musik, die Medina ist durchzogen von Mauern und Gassen und Gewölben, fast könnte man sich verirren. Lauschige Plätze mit Straßencafes, Artisten zeigen ihr Können, überall gibt es Interessantes zu bestaunen und es stellt sich die Frage, ob nicht doch das eine oder andere Andenken ganz unbedingt noch erhandelt werden müsste. Beeindruckend ist der riesige Fischereihafen mit allen erdenklichen Booten und Arbeitsschiffen, der Himmel voller kreischender Möwen, Fischmarkttreiben, Katzen überall! Dazu kommt endloser Strand, Dromedare, rassige Pferde mit ihren Reitern wie aus einem Guss, laute Quads, Surfer zischen rasant über die Wellen- das Leben braust und dennoch ist es total entspannt - Essaouira eben. Alles in allem gelingt es auch ganz besonders mit Hilfe der Reisebegleiter -in diesem Fall Ali- und der jeweiligen einheimischen ortsansässigen Stadtführer, die alle perfekt Deutsch sprachen und über die Fähigkeit verfügten, durch ihre lebendige Art in uns aufregendes Kopfkino entstehen zu lassen , in das wunderbare Land einzutauchen, in dem wir ein Stück „Mittelalter“ (auch als Teil unserer eigenen Geschichte) aber auch marokkanische Gegenwart und Gastfreundschaft kennenlernen durften. Die Menschen sind uns allesamt freundlich und offen, warmherzig, oft humorvoll und charmant begegnet. Die Besuche der unterschiedlichen Manufakturen sind selbstverständlich auch mit der Hoffnung auf ein paar gute Geschäfte verknüpft, und häufig ist es nicht ganz einfach, sich dem hartnäckigen Charme der Apotheker, Teppichhändler, Lederverkäufer etc. zu entziehen, und dennoch bleibt es jedem selbst überlassen, einen Koffer voller Schnäppchen mit heim zu bringen oder nicht. Es ist eine Frage des Blickwinkels, mit Interesse die Gelegenheit wahrzunehmen, etwas über die Alltagskultur und Tradition zu erfahren oder sich im Kaffeefahrten-Heizdecken-Modus zu tummeln. Natürlich ist Marokko nicht nur das Land aus 1001 Nacht, manche aktuellen Probleme sind auch für Touristen kaum zu übersehen und künftige Missstände, die teilweise auch der „soziale Fortschritt“ mit sich bringt, lassen sich erahnen. Dennoch ist es ein Land, das ich mit großer Freude mit allen Sinnen immer wieder gerne erfahren möchte - selber reisend wie jeden Tag während der Rundfahrt nach „Feierabend“ und auch ganz besonders in Essaouira- vogelfrei ohne Programm und Reiseleiter - und ich möchte auch wieder „gereist werden“ - denn engagierte Reiseleiter und kundige einheimische Stadtführer ermöglichen ein angenehm entspanntes Eintauchen in ihr Heimatland.